Ruhrpodcast 163 – Gitarre weg, Duisburg weg, Szeneweg
Im Gespräch mit Sprenz, Musiker, Autor und Szenekenner aus Duisburg
In dieser Episode des Ruhrpodcasts diskutiere ich mit Sprenz, einem Duisburger Musiker, der kürzlich seine musikalische Karriere beendete, nachdem er über zwei Jahrzehnte auf der Bühne gestanden hat. Wir tauchen tief in die Gründe für seine Entscheidung ein, die mit einer Überlastung von Verpflichtungen und dem Bedürfnis nach einem Ausgleich in seinem Leben zu tun haben. Trotz seiner Leidenschaft für die Musik erkannte Sprenz, dass er dringend eine Pause brauchte, um Platz für Hobbys und persönliche Interessen zu schaffen. Diese Entscheidung führt uns zu einer lebhaften Diskussion über die Herausforderungen, die Künstler in der heutigen Zeit bewältigen müssen.

Engagement in der Duisburger Musikszene
Sprenz erzählt von seinem Engagement in der Duisburger Musikszene, wo er nicht nur als Musiker aktiv war, sondern auch Veranstaltungen und Konzerte organisiert hat. Wir sprechen über die Freude, die ihm diese Aktivitäten bereitet haben, aber auch die Schwierigkeiten, die mit der ständigen Verfügbarkeit und dem Zeitmangel einhergingen. Es wird schnell klar, dass die Entscheidung, die Gitarre an den Nagel zu hängen, keinesfalls einfach war, jedoch in Anbetracht der persönlichen Umstände notwendig erschien.
Nach Berlin ziehen
Ein weiterer spannender Aspekt des Gesprächs ist Sprenz‘ Planung, nach Berlin zu ziehen. Wir erörtern, warum Berlin für ihn eine neue kreative Heimat darstellt, in der er hofft, sich künstlerisch weiterzuentwickeln. Sprenz beschreibt seinen tiefen Wunsch, in einer Stadt voller Möglichkeiten und kultureller Inspiration Fuß zu fassen. Gleichzeitig diskutieren wir die kulturellen Herausforderungen, mit denen Duisburg konfrontiert ist. So zum Beispiel das Fehlen von Unterstützung für kreative Projekte und die Notwendigkeit, mehr Spielorte für Live-Events zu schaffen.
Alternative Stadtführung in Duisburg
Zusätzlich zu seinen Plänen, nach Berlin zu ziehen, gibt Sprenz Einblicke in seine neue berufliche Ausrichtung. Er bietet mittlerweile eine alternative Stadtführung in Duisburg an, die nostalgische Einblicke in die Musik- und Kneipenkultur der Stadt gibt. Diese Stadtführung führt Teilnehmer zu Orten, die für die lokale Musikszene von Bedeutung waren, und Sprenz teilt dabei viele persönliche Anekdoten und Geschichten, die die Zuhörer in die Vergangenheit entführen.
Weiterhin Songs aufnehmen
Natürlich bleibt die Musik für Sprenz ein zentraler Teil seines Lebens, auch wenn er aktuell nicht mehr auf der Bühne steht. Er bleibt kreativ, nimmt weiterhin Songs auf und hat sogar ein Buch über Duisburger Persönlichkeiten geschrieben. Wir besprechen die Bedeutung dieser kreativen Projekte für ihn und wie sie seinen künstlerischen Ausdruck weiterhin nähren.
Weiterentwicklung kreativer Projekte
Die Episode endet mit einem Blick in die Zukunft, in der sowohl Sprenz als auch ich die Möglichkeiten und Herausforderungen erkunden, die das Leben in Berlin und die Weiterentwicklung seiner kreativen Projekte mit sich bringen. Es bleibt spannend zu sehen, wohin die Reise führt, und ich freue mich darauf, ihn vielleicht auch in einem zukünftigen Kapitel des Ruhrpodcasts erneut willkommen zu heißen.
Kapitel
0:18 Willkommen beim RUH-Podcast
1:21 Musikalische Karriere und Veränderungen
7:40 Ein Umzug nach Berlin
10:28 Kultur und Musik in Duisburg
13:34 Stadtführung durch Duisburgs Nachtleben
22:27 Abschied und neue Wege
24:57 Rückblick und Ausblick
Weitere Info
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