Ruhrpodcast 166 – Dinosaurier, Space und KI
Im Gespräch mit Alex Schwers, Veranstalter und Musiker aus Gladbeck
Eigentlich wollten wir ausführlich über das Ruhrpott Rodeo sprechen, das in diesem Jahr vom 24. Bis zum 26. Juli in Hünxe auf dem Gelände der Schwarzen Heide stattfindet. Allerdings kamen wir nach wenigen Minuten schon auf das Thema, das momentan alles überstrahlt oder auch überschattet: KI. Ein Thema, das aktuell auch im Musikbereich große Wellen schlägt.

Kurz zum Ruhrpott Rodeo 2026
Im Ruhr-Podcast 166 spricht Zepp Oberpichler und Alex Schwers zunächst über das Ruhrpott Rodeo 2026. Es geht um das Line-up, die drei Festivaltage und die Frage, welcher Tag der stärkste ist. Alex nennt dabei Napalm Death, Zepp nennt New Model Army und die Dickies als besondere Punkte, wobei die Dickies für ihn auch mit persönlichen Erinnerungen verbunden sind.
Dieses Jahr mit Weltraum-Motto
Außerdem sprechen die beiden über die Entwicklung des Festivals. Alex beschreibt, dass das Ruhrpott Rodeo zuletzt gewachsen ist und voraussichtlich wieder ausverkauft sein wird. Gleichzeitig betont er, dass es nicht noch größer werden soll. Diesmal gibt es statt der Dino-Deko ein das Ruhrpott Rodeo 2026, und auch darüber, wie sich das Festival nach Corona unter schwierigen Kostenbedingungen entwickelt hat, wird gesprochen.
Die Auswirkung von KI auf Musik
Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um KI-Musik und ihre Auswirkungen auf Musik und Kreativität. Alex beschreibt, wie sehr ihn KI-generierte Musik inzwischen im Alltag begleitet, und sagt, dass er sie musikalisch oft beeindruckend findet, obwohl ihn der Ursprung als KI stört. Besonders diskutiert wird, dass KI inzwischen nicht nur fertige Songs erzeugt, sondern auch Songwriting, Texte und Stilrichtungen beeinflusst.
Ein Bedürfnis nach Live-Musik
Zum Schluss geht es um die Frage, was das für Musikerinnen und Musiker bedeutet. Die beiden sprechen darüber, dass individuelle Kreativität, handgemachte Musik und charakteristische Stile unter Druck geraten könnten. Gleichzeitig halten sie fest, dass es weiterhin ein Bedürfnis nach Live-Musik, analogen Formaten und selbst erarbeiteten Songs gibt.
