Ruhrpodcast 168 – Stimmen vom Ruhrpott Rodeo 2026

Im Gespräch mit zahlreichen Menschen vor, auf und hinter der Bühne.

Punkrock, Festivalstimmung und jede Menge Begegnungen: In Folge 168 des Ruhrpodcasts geht es mitten hinein ins Ruhrpott Rodeo 2026. Drei Tage lang wurde die Schwarze Heide in Hünxe wieder zum Treffpunkt für Punkfans aus nah und fern. Vom 24. bis 26. Juli 2026 war das Festival erneut ausverkauft – und wir waren dabei.

Gute Stimmung bei The Baboon Show auf dem Ruhrpott Rodeo 2026 in Hünxe. Foto: Durian GmbH

Diesmal stehen vor allem Besucherinnen und Besucher, Musikerinnen und Musiker sowie Menschen, die rund um das Festival ihre ganz eigenen Geschichten zu erzählen haben, im Mittelpunkt.

Warum fährt man zum Ruhrpott Rodeo?

Die Gründe für einen Festivalbesuch sind so unterschiedlich wie die Menschen auf dem Gelände. Die einen kommen wegen bestimmter Bands, andere treffen Freunde, wollen feiern oder nach längerer Festivalpause endlich wieder Live-Musik erleben.
Für manche unserer Gesprächspartner ist das Ruhrpott Rodeo 2026 eine Premiere. Andere gehören längst zum Stammpublikum und kommen Jahr für Jahr nach Hünxe. Was viele verbindet, ist die besondere Atmosphäre eines Festivals, bei dem Punkrock und Begegnungen gleichermaßen eine Rolle spielen.
Wir haben uns auf dem Gelände umgehört: Was macht für die Besucher das Ruhrpott Rodeo aus? Welche Bands stehen ganz oben auf der persönlichen Liste? Und warum nimmt man Camping, Menschenmengen, Staub und drei Tage Festivaltrubel immer wieder gerne auf sich?

Das Lumpenpack: Volles Haus am frühen Nachmittag

Natürlich geht es auch um Musik. Namen wie Das Lumpenpack, Dropkick Murphys, Biohazard, The Baboon Show, UK Subs, The Dickies und The Molotovs fallen in unseren Gesprächen immer wieder.
Jonas von Das Lumpenpack erzählt uns von einem Auftritt am frühen Nachmittag, der trotz der frühen Uhrzeit ein erstaunlich großes Publikum vor die Bühne gezogen hat. Für die Band war der Gig beim Ruhrpott Rodeo allerdings erst der Anfang des Tages: Später ging es weiter nach Bayern zum nächsten Auftritt.
Festivalalltag für Musiker sieht eben manchmal etwas anders aus als für die Menschen vor der Bühne.

Cecilia von The Baboon Show: Eine Band als großes Projekt

Ausführlicher sprechen wir mit Cecilia Boström von The Baboon Show. Sie gibt Einblicke in die besondere Arbeitsweise der schwedischen Punkrockband.
The Baboon Show versteht sich dabei als ein Projekt, an dem neben der festen Besetzung viele Freunde und langjährige Weggefährten beteiligt sind. Entscheidend sind für Cecilia die Menschen hinter der Musik und die Verbindung zu einem Publikum, das sich in den Songs wiederfinden kann.
Und es gibt Neuigkeiten: The Baboon Show arbeiten an einem neuen Album. Zum Zeitpunkt unseres Gesprächs waren laut Cecilia bereits sechs oder sieben Songs aufgenommen. Die Veröffentlichung ist für das kommende Jahr geplant.

Der Ablaufplan des Ruhrpott Rodeo 2026

450 Musikerhände: Das außergewöhnliche Kunstprojekt von Ute Krafft

Eine ganz andere Seite der Musikwelt zeigt uns Ute Krafft. Seit 2019 sammelt sie für ein gemeinnütziges Kunstprojekt Gipsabdrücke der Hände von Musikerinnen und Musikern.
Inzwischen sind rund 450 Handabdrücke zusammengekommen. Die Arbeiten werden in Ausstellungen präsentiert und sollen nach Kraffts Vorstellung langfristig einen Platz in einem Museum finden.
Warum ausgerechnet Hände? Auch darüber sprechen wir – und darüber, wie aus einer ungewöhnlichen Idee über die Jahre ein umfangreiches Archiv der Musikgeschichte entstehen kann.

Vom Kinderfernsehen zu Punkrock und Twitch

Eine weitere Begegnung führt uns zu einem ehemaligen Kinderfernsehmoderator, der heute als Podcast-Moderator aktiv ist und inzwischen auch die Welt des Live-Streamings für sich entdeckt hat.
Im Gespräch erzählt er von seiner Begeisterung für Punkrock und davon, wie er versucht, sich auf Twitch ein größeres Publikum aufzubauen. Sein Ziel: irgendwann genug mit dem Streaming zu verdienen, um davon leben zu können.
Ein Gespräch über Medienkarrieren, persönliche Ansprüche und die Frage, wie viel man eigentlich braucht, um zufrieden leben zu können.

Drei Tage Ruhrpott Rodeo in einer Podcastfolge

Folge 168 des Ruhrpodcasts ist damit weniger ein klassischer Festivalbericht als eine akustische Momentaufnahme vom Ruhrpott Rodeo 2026 in Hünxe. Menschen erzählen, warum sie hier sind, Musiker berichten von ihren Auftritten und mittendrin entstehen Gespräche, die sich vorher kaum planen lassen.
Genau davon lebt ein Festival – und genau davon lebt diese Folge.

Weitere Info

https://www.ruhrpott-rodeo.de
https://ruhrpodcast.de
https://durian-pr.de

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