Ruhrpodcast – Marxlohland. Wie Marxloh wirklich ist.

Im Gespräch mit Stephanie Funk-Hajdamowicz, Filmemacherin, Redakteurin und Politikwissenschaftlerin.

Die Beschreibung der Crowdfunding-Kampagne für den Dokumentarfilm namens „Marxlohland“ von den Filmemacherinnen Stephanie Funk-Hajdamowicz und Katrin Hartmann gibt bereits einen ersten Eindruck dessen, worum es bei diesem Filmprojekt gehen soll.

„Duisburg-Marxloh. Das ist ein Stadtteil, der bundesweit bekannt ist wegen seiner Negativ-Schlagzeilen als „No-go-Area“.  Ein Stadtteil, in dem man angeblich laut Presseberichten Angst haben muss, allein auf die Straße zu gehen. Es gibt auch diejenigen, die sich hier wohlfühlen, die alles tun, um den Armen zu helfen und die Probleme zu lösen. Diejenigen, die sich für die Menschen engagieren, sprechen oft von den Abgehängten, die hier im Stadtteil überleben. Ohne große fremde Hilfe. Der Film will zeigen, wie Marxloh wirklich ist. Und stellt deren Bewohner vor.“ [Quelle: startnext.com]

Stephanie kam während ihres politikwissenschaftlichen Studiums viel umher. Sie reiste durch Latein- und Südamerika, Afrika, Asien, Russland und in die USA. Nach ihrem Diplom als Politikwissenschaftlerin führte sie der Weg in die Redaktion einer Tageszeitung. Später wurde sie Dozentin in einer Journalistenschule. Eine weitere berufliche Haltestelle fand sie im Amt der Pressesprecherin des Landtags in NRW. Schließlich führte es Stephanie in die Film- und Fernsehbranche. Hier arbeitet sie noch heute als Reporterin und Autorin.

Stephanie-Funk Hajdamowicz und Ruhrpodcast-Host Frank Oberpichler.
(Foto: Durian GmbH)

Marxloh kennt Stephanie seit vielen Jahren, erzählt sie im Podcast: „In der aktuellen Berichterstattung kannst du immer nur eine Geschichte erzählen. Und ich habe festgestellt, eine Geschichte alleine erzählen, funktioniert nicht“, so Stephanie im Gespräch mit Frank und Annika. „Man wird dem Stadtteil nicht gerecht“, führt sie zur Motivation für den Dokumentarfilm Marxlohland aus. Im Ruhrpodcast sprechen Frank und Annika mit Stephanie über weitere Hinter- und Beweggründe zum Film, über jene Abgehängten, Probleme und engagierte Bewohnerinnen und Bewohner im Duisburger Stadtteil Marxloh. Außerdem wird ergründet, woher Negativschlagzeilen kommen, welche Wirkung sie haben und ob es andere sogenannte „No-Go-Areas“ im Ruhrgebiet gibt. Wie lange wird bereits an „Marxlohland“ gearbeitet? Wird es ein weiteres Crowdfunding geben? Und wie kann man das Filmprojekt unterstützen? Fragen über Fragen. Die passenden Antworten gibt es in dieser Episode.

Weiterführende Info: https://www.marxlohland.de/

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