Ruhrpodcast – Literaturgebiet.ruhr

Im Gespräch mit Werner Streletz, Autor, Kulturbeflissener und Literaturgebietler

Werner Streletz ist im Ruhrgebiet kein Unbekannter. Lange Jahre war er Kulturredakteur der WAZ in Bochum, schrieb und veröffentlichte Hörspiele, Theaterstücke, Lyrik und Romane. 2008 wurde er mit dem Literaurpreis Ruhr ausgezeichnet. Zur Literaturszene im Ruhrgebiet sagt Streletz: „Die Literaturszene an der Ruhr ist so vielfältig, kreativ und lebendig wie kaum eine andere. Hier gibt es altehrwürdige literarische Gesellschaften und Stadtbibliotheken ebenso wie eine riesige Poetry Slam-Community und innovative Lesebühnen, Verlage, Buchhandlungen, Literaturhäuser, Schreibwerkstätten, internationale Festivals… und jetzt auch ein gemeinsames Zuhause für alle: Im literaturgebiet.ruhr. Wir wollen die vorhandene Qualität und Vielfalt herausstellen, die literarischen Aktivitäten der Region sichtbar machen und immer wieder städte- und spartenübergreifend zusammenarbeiten. Das literaturgebiet.ruhr ist eine gemeinsame Werbefläche für Organisationen und ihre Veranstaltungen, aber nicht nur das. Es ist auch ein inhaltlich und konzeptionell agierendes Netzwerk, das Neues wagt und in aller Unbescheidenheit die Aufmerksamkeit einfordert, die der hiesigen Literaturszene gebührt.“

Zum 70sten Geburtstag von Werner Streletz ist dieser „Streletz-Schuber“ erschienen, der drei Erzählungen enthält, in denen Werner Streletz ihm wichtige „Gefährten“ (fiktiv) begegnet: Georg Trakl, Robert Desnos und Edgar Allan Poe. Ein ferner Dichter als Zeitgenosse: Werner Streletz begegnet Georg Trakl (1887–1914) in einer ungefähren Gegenwart, zeichnet den Frühvollendeten als Vorläufer von Pop-Ikonen wie Janis Joplin oder Jimi Hendrix und als überzeitliche Projektionsfläche der tragischen Künstlerexistenz. Keiner kommt hier lebend raus.  – Werner Streletz erzählt das abenteuerliche und tragische Schicksal des französischen Dichters Robert Desnos aus seiner ganz persönlichen Perspektive – sieht in ihm einen Gefährten, der mit ihm Musik hört, Verse rezitiert, seinen Alltag teilt. Die Zeiten verschieben sich, überblenden einander.- Mit Edgar Allan Poe im Vorortkino. Werner Streletz treibt ein vertrackt-hintersinniges Spiel mit dem Meister des Halbdunkels. Poe auf der Höhe seines Könnens, schillernd, kaum greifbar — bis zum rätselhaften Tod. „Streletz-Schuber“: Unterwegs mit Georg Trakl, Robert Desnos und Edgar Allan Poe – eine Trilogie, 2019; 188 Seiten, Spielzeit der CD: 63 Minuten

Weitere Info:  https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Streletz

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